Maximilian Shaikh-Yousef, by Markus Hammrich

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Der deutsch-arabische Komponist, Arrangeur und Instrumentalist Maximilian Shaikh-Yousef hat in den letzten zehn Jahren eine fassentenreiche musikalische Sprache kultiviert, mit der er seine urbanen Geschichten erzählt. Sein neuestes Projekt - The Mini-Maxi-Orchester - lässt eine Mischung aus Jazztradition und Orchestermusik des neunzehnten Jahrhunderts lebendig werden. Sein Sinn und Gespür für Dramaturgie und Storytelling ist von Komponisten wie Bob Brookmeyer, Kenny Wheeler, Stan Kenton, Igor Strawinsky und György Ligeti beeinflusst.

 

In seinem 10-köpfigen Large Ensemble SH4iKH 9 extended verbindet Maximilian groß orchestrierten modernen Jazz mit dem klassischen Stil einer Singer-Songwriterin. In Zusammenarbeit mit der österreichischen Sängerin Veronika Morscher hat er für das 51. Deutsche Jazzfestival 2020 ein neues Programm geschrieben, welches sich mit verschiedenen Themen, von soziokulturellen Anliegen bis hin zu zarten emotionalen Erzählungen, auseinandersetzt.  

Als künstlerischer Leiter organisierte Maximilian in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, dem Kathmandu Jazz Conservatory und der UNESCO eine Tournee zum KatJazz Festival 2022 nach Nepal. Zu dem Anlass arrangierte er unter anderem traditionelle nepalesische Musik für sein Ensemble und die Solisten Jhuma Limbu, Manice Gandharva, Sabin Ghising, Tomás Carrasco and Moa Nicolás Edmunds Guevara und gab Masterclasses am dortigen Konservatorium.

Während seines Studiums am Conservatorium van Amsterdam konzentrierte sich seine Arbeit vor allem auf große Orchestrationen, die über konventionelle Big-Band-Besetzungen hinausgehen. Im Herbst 2021 ebnete eine einwöchige Zusammenarbeit zwischen dem ERT Contemporary Music Orchestra Greece und dem in Amsterdam lebenden Jazz-Posaunisten Charalampos Chronis den Weg zum orchestralen Jazz. Maximilian arrangierte das Debüt-Album der Band "When Gray Shines the Brightest", welches im Herbst 2022 ausgestrahlt wird. 

 

Als einer der Gründer und Leiter der in Deutschland ansässigen Bigband Projekt Orion komponiert und arrangiert er exklusiv für Gäste wie Julian Argüelles und Frederik Köster. In der Zwischenzeit hatte er Produktionen mit dem hr-Jazzensemble und war als Komponist und Arrangeur für das NSJO, dem Nachtlicht Ensemble und dem Bundesjazzorchester tätig. Außerdem arbeitet er mit verschiedenen Solisten wie Harmen Fraanje, Fay Claassen, Bart van Lier, Christoph Lauer, John Schröder, Sebastian Sternal und Gerald Clayton.

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"Es freut mich sehr, dass wir mit Maximilian Shaikh-Yousef einen Musiker auszeichnen, der in seinen musikalischen Arbeiten bereits heute einen beachtlichen individuellen Ausdruck entwickelt hat."

- Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt

"Gab in der Frankfurter Romanfabrik  ein wirklich beeindruckendes Konzert"

- Claus Gnichwitz, hr2 Jazzfacts